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Die ÖVS, die Österreichische Vereinigung für Supervision und Coaching, wehrt sich gegen die Unterstellung der unqualifizierten Schwarzarbeit. Organisationen der Wirtschaftskammer verklagen derzeit freiberufliche Supervisoren und neuerdings sogar Auftraggeber wie das Land Steiermark.

„Seit 30 Jahren arbeiten erfahrene, renommierte Supervisorinnen und Supervisoren in Österreich, ebenso lange ist der Beruf in verschiedenen Feldern gesetzlich verankert“, betont Michaela Judy, Vorstandsvorsitzende der ÖVS. „Seit 1994 hat die ÖVS als Berufsverband Standards für die Ausbildung und die Qualität der Supervision geschaffen, die so anerkannt sind, dass die Auftraggeber diese ÖVS-Standards verlangen. Nun behauptet die Wirtschaftskammer, der Gewerbeschein als Lebens- und Sozialberater sei nicht nur notwendig, sondern sogar eine bessere Qualifikation. Das widerspricht allen fachlichen Grundregeln und hält keiner sachlichen Überprüfung stand.“

Seit Mai wurden 18 freiberufliche Supervisoren wegen „unbefugter Gewerbeausübung“, sprich Pfusch, angezeigt. Am 18. Oktober kündigte die steirische Fachgruppe der Wirtschaftskammer nun auch eine Klage gegen das Land Steiermark an, weil das Land die Ausbildung der Lebens- und Sozialberater für Supervision nicht als ausreichend betrachtet.

Prüfsiegel in Gefahr

Supervision ist eine Form der Beratung von Mitarbeitern am Arbeitsplatz, etwa bei Umstellungen, Schwierigkeiten im Betrieb oder belastenden Situationen. Der Auftrag dazu kommt vom Arbeitgeber, meist von der Personalabteilung. „Mit einer Lebens- und Sozialberatung hat das nichts zu tun, im Gegenteil, private Probleme haben bei einer Supervision nichts verloren“, erklärt Wolfgang Knopf, Geschäftsführer der ÖVS. „Supervision ist ganz einfach ein anderer Beruf als Lebensberatung.“

Besonders stört die ÖVS, dass die Ausbildung zum Lebens- und Sozialberater eine ausreichende Qualifikation darstellen soll. „Supervision steht auf einer wissenschaftlichen Grundlage. ...
Quelle: Presseaussendung: ÖVS weist Unterstellungen von Kammerseite zurück 25. Oktober 2018

14. Jahrgang (2018), Heft 2

Artikel:

Michaela Wildauer & Jennifer Apolinário-Hagen: Untersuchung der Wirksamkeit von psychoedukativem Informationsmaterial zur Förderung der Akzeptanz von Gesundheits-Apps und E-Mental-Health-Angeboten zur Stressbewältigung im Fernstudium

Weitere Infos bzw. die Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: www.e-beratungsjournal.net - September 2018

"Stärke statt Macht
Autoritäre Führung war gestern. Heute brauchen Organisationen „gestandene“ Menschen in leitenden Positionen [...]"

Wilhelm Geisbauer
Führen mit Neuer Autorität
Stärke entwickeln für sich und das Team
166 Seiten, Kt, 2018 19,95 €
ISBN 978-3-8497-0219-9

Den gesamten Artikel und die Bestell-Möglichkeit der finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Carl-Auer-Newsletter August 2018

"Komplexität und Unübersichtlichkeit, Rationalität und Intuition – das sind Herausforderungen, mit denen Wissenschaft und Praxis gleichermaßen konfrontiert sind. Das Buch führt in Systemaufstellungen als eine wissenschaftliche Methode ein, mit der sich Komplexität produktiv bewältigen lässt. [...]"

Prof. Dr. Georg Müller-Christ, Denis Pijetlovic
Komplexe Systeme lesen
Das Potential von Systemaufstellungen in Wissenschaft und Praxis
Print ISBN: 978-3-662-56795-1
Electronic ISBN: 978-3-662-56796-8
Springer Berlin Heidelberg

Weitere Infos sowie die Bestellmöglichkeit finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: www.springerprofessional.de Juli 2018

Zitat: steiermark.orf.at - publiziert am 19.07.2018

"Die Missbrauchsfälle am LKH Graz Süd-West werden derzeit viel diskutiert. Von überfordertem Personal sprechen nun die Menschen, die ihrerseits für die Pflegekräfte da sind - Betriebsräte und Psychologen. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: steiermark.orf.at - publiziert am 19.07.2018

Zitat: sn.at 04. Juli 2018 10:46 Uhr

"Personalengpässe, schlechtes Betriebsklima: Die Herausforderungen im Pflegebereich waren heute, Mittwoch, auf FPÖ-Antrag Thema der Aktuellen Stunde im Gemeinderat. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: sn.at 04. Juli 2018 10:46 Uhr

"37. Bundesgesetz, mit dem das Entwicklungszusammenarbeitsgesetz, das Bundesgesetz über den Auslandsösterreicher-Fonds, das Rotkreuzgesetz, das Integrationsgesetz, das Anerkennungs- und Bewertungsgesetz, [...]"

Das gesamte Bundesgesetzblatt finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: 76. Newsletter der BGBl.-Redaktion 15. Juni 2018

Zitat: derstandard.at 28. Mai 2018, 08:54

"Berater für Personen in psychosozialen Berufen sehen ihren Stand als freien Beruf. Die WKO will einen Gewerbeschein [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: derstandard.at 28. Mai 2018, 08:54

"Von Business über Familie bis Spiritualität: 46 Systemaufsteller mit langjähriger professioneller Erfahrung haben in diese umfangreiche Sammlung ihre besten Aufstellungsformate und Übungen für Systemaufsteller, Coachs, Berater und Trainierende eingebracht [...]"

Marion Lockert (Hrsg.)
Perlen der Aufstellungsarbeit
Tools für systemisch Praktizierende
ISBN 978-3-8497-0220-5
Carl-Auer Verlag GmbH; Auflage: 1 (1. März 2018)

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Carl-Auer-Newsletter Mai 2018

Supervision hilft nicht nur beim Problemen am Arbeitsplatz, sie fördert tatsächlich auch die Gesundheit, vor allem die psychische. Das ermittelte eine Studie der Fachhochschule Oberösterreich. Supervision ist eine Form der Beratung und Unterstützung für Mitarbeiter. Nun liegen erstmals in Österreich gut belegte Erkenntnisse vor, dass diese Beratung auch der betrieblichen Gesundheitsvorsorge nützt, etwa bei Stress und Burn-out.

Die Fachhochschule Oberösterreich untersuchte den Einsatz von Supervision bei Jugend am Werk Linz, einem gemeinnützigen Unternehmen im Sozialbereich mit zwölf Standorten und rund hundert Mitarbeitern. In einer Umfrage bewerteten 63 Prozent der Mitarbeiter den Beitrag von Supervision zur (psychischen) Gesundheit als „sehr gut“ oder „gut“. Bei jenen Mitarbeitern, die diese Beratungsform intensiver nutzen, steigt die Zustimmung sogar auf 70 Prozent. Das liefert wertvolle Erkenntnisse für Unternehmen, die sich mit dem Thema Gesundheitsvorsorge auseinandersetzen, sowohl für Non-Profit-Organisationen als auch für Wirtschaftsbetriebe.

„Wir weisen schon seit langem darauf hin, dass Supervision nicht nur als Reparaturwerkzeug dient, sondern auch die betriebliche Gesundheit fördert“, betont Wolfgang Knopf, Geschäftsführer der Österreichischen Vereinigung für Supervision und Coaching ÖVS. „Die Studie der Fachhochschule Oberösterreich liefert uns nun erstmals handfeste Belege dafür.“

Was sagen die Führungskräfte dazu? Das erhob die Studie durch persönliche Interviews mit den Managern von Jugend am Werk. Die Chefs nannten übereinstimmend „Psychohygiene“ und „(psychische) Gesundheitsprophylaxe“ als einige der Vorteile von Supervision. Damit deckt sich die Einschätzung des Managements mit der Meinung der Mitarbeiter.

Besser als Besprechungen

Für Überraschung sorgten einige Nebeneffekte von Supervision, die die Studie ans Licht brachte. Mit einem Dutzend Standorten in ganz Oberösterreich sind die Mitarbeiter von Jugend am Werk räumlich weit verteilt, manche Kollegen kommen nur selten persönlich zusammen. ...
Quelle: Presseaussendung Widter PR: Studie: Supervision nützt der Gesundheit im Betrieb 24.4.2018

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